Enttäuschend: Nach Regierung steigt auch Bayern aus
Nachdem die Bundesregierung eine finanzielle Beteiligung an der Bewerbungsgebühr für den Ryder Cup 2018 in Deutschland nun endgültig absagte, wird auch die Bayerische Staatsregierung ihre in Aussicht gestellte Unterstützung in Höhe von 9 Millionen Euro nicht mehr leisten.
Die Bayerische Staatsregierung bestätigte dies auf der Sitzung des Kabinetts vom 26. Oktober 2010. Sie hatte ihre avisierte Unterstützung daran gekoppelt, dass auch der Bund sich finanziell beteiligt. Die Ryder Cup Europe LLP, Ausrichter des Ryder Cup, erwartet von der deutschen Bewerbungsgesellschaft RC Deutschland GmbH eine Zusage über eine solche Bewerbungsgebühr.
Die RC Deutschland GmbH hatte trotz intensiver Gespräche in Berlin in den vergangenen Monaten die Hoffnung nicht aufgegeben, doch noch ein positives Zeichen von der Bundesregierung zu erhalten. Diese Erwartung hat sich nun zerschlagen. Bund und Land sagen jedoch weiterhin ihre ideelle und organisatorische Unterstützung des Projektes zu.
Die RC Deutschland GmbH wird trotz dieser Entscheidung mit allem Nachdruck an der Bewerbung für den Ryder Cup 2018 in Deutschland festhalten, denn sie sieht aufgrund ihrer inhaltlich starken und ?
überzeugenden Bewerbung weiterhin gute Chancen für einen Zuschlag. Die grundlegende Entscheidung, die Bewerbung aufrecht zu erhalten, fiel mit einhelliger Zustimmung aller Gesellschafter der RC Deutschland GmbH. Dazu Geschäftsführer Erwin Langer: "Wir können nur mit voller Rückendeckung der deutschen Golfer unsere Bewerbung fortsetzen. Die Gesellschafter der RC Deutschland und auch die konsultierten Landesgolfverbände haben entschieden, auch ohne die finanzielle Unterstützung der Bundes- und Landesregierung voranzugehen."
Die Stadt Neuburg an der Donau und der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen stehen fest zum Projekt in ihrer Region. Ihr finanzielles Engagement in das angestrebte Großereignis vor Ort ist zugesagt. Nun gilt es weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu finden. Das Thema Ryder Cup wird auch eines der zentralen Themen auf dem außerordentlichen Verbandstag des DGV am 20. November sein.
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