Nach 204 Turnieren auf der PGA-Tour hat es endlich geklappt. Tim Clark (Foto), der "Pinguin aus Durban", hat endlich gewonnen. Und was für ein Turnier: das so genannte fünfte Major, die "Players Championship" in Ponte Vedra Beach/Florida. Tiger Woods hatte in der Finalrunde mit Nackenschmerzen aufgegeben. Martin Kaymer konnte am Schluss nicht mehr zulegen und landete auf dem geteilten 34. Platz, Alex Cejka auf dem 58. Rang.
Heimlich, still und leise hatte sich der Südafrikaner an die beiden Führenden herangebracht. Bis Bahn sechs sah es nach einem Zweikampf im letzten Flight aus. Lee Westwood, der Führende nach drei Runden, gegen Robert Allenby, den Herausforderer. Die Führung wechselte, absetzen konnte sich keiner der beiden Protagonisten. Dann fing Tim Clark mit Birdies an den Löchern 7 und 9 an, die ersten Nadelstiche zu setzen, nach neun gespielten Löchern war er dran. Und er nutzte die Gunst der Stunde. Es folgten Birdies an den Bahnen 10, 11 und 12..Der „Pinguin“ aus Durban lag auf einmal mit zwei Schlägen in Führung. Das reichte am Ende, um sich mit einer bogeyfreien 65er Finalrunde und einem Zähler Vorsprung das Preisgeld von 1,71 Millionen Dollar, den höchsten Siegerscheck im Golf, zu sichern.
Der große Unterschied auf dem Staduim Course des TPC at Sawgrass waren die Putts. Clark machte keine Fehler. Robert Allenby, sein ärgster Verfolger, hatte da weniger Glück. Erst kam der Eagle-Putt an der 16 nur Zentimeter neben das Loch zum liegen, dann blieb sein Birdie-Putt auf dem "Island Green“ der 17 direkt neben der Lochkante hängen. Westwood hatte mit seinem Birdie-Putt an der 16 ebenfalls kein Glück, der hatte den Rand des Lochs gestreift. Mit einem Schlag ins Wasser an Loch 17 hatte sich der Engländer dann endgültig aus dem Rennen verabschiedet. Am Ende musste sich Westwood mit 12 unter Par und dem geteilten vierten Platz zufrieden geben, den er sich mit den Amerikanern Davis Love III, Heath Slocum, Bo Van Pelt und Ben Crane teilt. Platz drei ging an U.S. Open Champion Lucas Glover (274, -14).
Martin Kaymer belegte mit Runden von 70, 71, 68 und 76 Schlägen (285, -3) den geteilten 34. Platz. Der zweite Deutsche im Feld, Alex Cejka, hatte ein schwaches Wochenende erwischt. Er kam nach Runden von 69, 72, 76 und 74 Zählern (291, +3) schließlich auf den geteilten 58. Platz.
Tiger Woods hatte nach sechs gespielten Löchern mit vier Pars und zwei Bogeys aufgegeben. Nackenschmerzen, die ihm schon länger zu schaffen machten. Da war der Weltranglistenerste schon auf den fünfzigsten Platz zurück gefallen
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